Mühle JeverZweistöckiger Galerieholländer mit Windrose.Die Mühle beherbergt die vollständige historische Mühlentechnik mit Pelde- und Roggen/Weizen-Mahlgängen. Flügel und Kappe wurden zuletzt 2004 erneuert; nach weiteren Reparaturen können sich die Flügel seit 2010 wieder drehen.

In der anliegenden Mühlenscheune befindet sich ein Landwirtschaftsmuseum , in der der Weg des Getreides von der Aussaat bis zur Ernte an Hand zugehöriger Geräte und Maschinen verfolgt werden kann, sowie eine historische Schlosserwerkstatt mit zahlreichen Werkzeugen.

Erbaut 1846

In der Mühlenscheune neben der Mühle kann der Weg des Getreides von der Aussaat bis zur Ernte und Verarbeitung anhand landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen unter dem Motto „Fette Marschen“ verfolgt werden.
In einer weiteren Abteilung der Mühlenscheune konnte eine fast vollständige Schlosserwerkstatt aus Esens wiederaufgebaut werden. Sie präsentiert Maschinen und Werkzeuge aus den letzten 100 Jahren, die bis in unsere Zeit in Gebrauch gewesen sind. Geöffnet ist das Landwirtschaftsmuseum jeden Sonntag 11 – 17 Uhr.

Technik

Die Pell- oder “Pelde”-Mühlen stellten in früheren Jahrhunderten das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung, die Gerstengraupen her, die auf den Herden oder noch früher auf dem offenen Feuer der bäuerlichen Küchen mit Buttermilch zu einem dickflüssigen Brei gekocht wurden. Der Peldegang besteht aus nur einem Peldestein, durch dessen Bewegung das schubweise zugegebene Mahlgut gegen eine gelöcherte Reibe geschlagen und abgepellt wird. Der zusätzliche Einbau eines Roggenmahlganges und sogar eines extra Mahlganges zur Weizenmehlproduktion zeugt von den sich ändernden Ernährungsgewohnheiten auf dem Lande. Zum Betreiben der Gallerieholländermühle müssen neben den Windbrettern Segel gesetzt werden.

Arbeitskreis Schlachtmühle im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein e.V.
Hooksweg 9a
26441 Jever
Vertreten durch den freiwilliger Müller: Edzard de Buhr

Kontakt: Edzard de Buhr Tel.: 04461-4212

www.schlachtmuehle.de